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TESTBERICHT: GEECRACK SEMI-HARD CASE L

Das Geecrack Semi-Hard Case L schützt Eure Rollen, Echolote oder was Ihr auch immer verstauen wollt. Ich habe das Semi-Hard Case von Geecrack getestet und werde Euch in diesem Artikel davon berichten

Vorwort zum Geecrack Semi-Hard Case L Testbericht

Wie Ihr ja wisst, ist bei mir im Moment angeltechnisch auf Grund des Niedrigwassers eher tote Hose. Ich angel, weil es mir in erster Linie sau viel Spaß macht. Ich liebe die Jagt. Mensch gegen Tier. Natur pur. Der Drill. Das Adrenalin. Der Stolz. Der Erfolg. AHUUUUU… rrrrrrr!!!

Zusammen mit meiner geliebten Geecrack Bakkan L habe ich mir damals noch ein kleines anderes Schmuckstück bestellt. Das Geecrack Semi-Hard Case in der Größe L. By the way: Es gab auch keine andere. Genau wie bei der Bakkan bekommt Ihr den geilen Geecrack-Scheiß auch nur bei Nippon Tackle. Da die Geecrack Tests hier irgendwie Überhand nehmen, möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich die Sachen tatsächlich alles selbst gekauft und bezahlt habe. Und wenn ich hier für Nippon Tackle-Chef Fabi und sein grandioses Team werbe, liegt es daran, dass es die Sachen wirklich nur dort in Deutschland zu kaufen gibt und weil die Jungs und Mädel einfach geil drauf, nett und hilfsbereit sind. Aber hey Fabi, was nicht ist, kann ja noch werden *Augenzwinkern*
Spaß beiseite, ich wollte dies nur einmal kurz erwähnen. Nun aber wieder zurück ans Eingemachte.

Stylecheck des Geecrack Semi-Hard Case L

Das Geecrack Semi-Hard Case ist im minimalistischen schwarz gehalten. Nur die kleinen Bändchen am Reißverschluss bieten seinem Besitzer kleine orangefarbene Highlights. Ist ja klar, irgendwo musste das Geecrack typische Orange auch unter gebracht werden. Im Übrigen biete die Bakkan L sowie das Semi-Hard Case eine nette optische Symbiose zusammen in meinem Kofferraum. Dies ist jetzt tatsächlich nicht kriegsentscheidend. Ich erfreue mich einfach selber an einen stimmigen Anblick. Auch wenn es nur der aus meinem Kofferraum ist, wenn ich den großen Bruder und die kleine Schwester nebeneinander schlafen sehe bis ich sie wecken muss, wenn es auf zum Angeln geht.

Oben auf dem Geecrack Semi-Hard Case ziert eingelassen und edel das Geecrack-Logo und der Name. Der Tragegriff besteht aus hochwertigen Gummi und ist extrem griffig. Die Dicke des Griffs empfinde ich als angenehm. Man hat alleine durch den über 2 cm dicken Griff das Gefühl, etwas richtig Gutes in der Hand zu haben. Innen drin sieht es ebenfalls sehr duster aus. Alles in schwarz gehalten und hier würde ich mir ein paar kleine weitere orangene Akzente wünschen. Eventuell eine orange Reißverschlussnaht, orangene Klettverschlüsse, die die Wände der Innenwände am Case befestigt oder einfach nur ein orange eingesticktes Geecrack-Logo. Denn auch hier isst das Auge mit und jeder weiß, ich habe viel Hunger!

Features, Maße und Verarbeitung des Geecrack Semi-Hard Cases

Geecrack ist halt Geecrack. Nicht immer etwas für Klamme Taschen, aber auf jeden Fall qualitative Extraklasse. Aber was heißt eigentlich Semi-Hard Case? Also eine halbharte Tasche? Geht sowas? Gemeint ist, dass die Wände der Tasche eine gewisse Flexibilität aufweisen. Sie geben etwas nach, sind aber trotzdem stabil. Die Ecken sind oval zulaufend. So bietet das Geecrack Semi-Hard Case eine enorme Stabilität. Ich bin jetzt nicht der Typ Marke „Muckibude“ und „Eiweisshakeliebhaber“, aber sicherlich auch kein Hänfling. Großartigs seitiges Eindrücken funktioniert einfach nicht.

Der äußere Reißverschluss, womit man die Tasche öffnet, ist nicht so ein feines Reißverschlüssschen, wie man das von Geldbörsen oder einigen Jacken kennt. Die einzelnen Elemente des Reißverschlusses sind etwas größer und lassen sich hervorragend ziehen. Ich weiß nicht, ob Ihr das kennt. Ich bin ja immer so ein Experte darin, dass sich ständig irgendwelche Stoffreste in meinen Reißverschlüssen verfangen. Und dabei ist es egal ob ich eine Rutentasche öffne, eine Jacke oder eben eine Tackle-Tasche. Bei dem Reißverschluss meiner Geecrack-Tasche gibt es so etwas nicht. Er gleitet geschmeidig um die Ecken und das bisher noch ohne Probleme. Am Reißverschluss selber hängt ein orangefarbenes Bändchen mit einem Gummielement, womit man den Verschluss besser fassen kann. In das Gummi eingegossen ist das Geecracklogo.

tackle-case-fuer-rollen

Das Innenleben des Geecrack Semi-Hard Cases ist gut geordnet. Wenn alle flexiblen Innenwände, ebenfalls aus einem semi-harten Material, drin sind, können sechs Rollen bequem und sicher Platz finden. Da die Innenwände sind alle individuell mit einem Klettverschluss verschiebbar und und vom Case zu lösen. So habt Ihr immer genug Platz für eure Rollen. Zusätzlich bietet das Geecrack Semi-Hard Case noch eine innenliegende Tasche, die ebenfalls via Reißverschluss zu öffnen ist sowie einem nützlichen Innennetz. Alles zu finden unter dem „Deckel“ der Tasche, also die Seite, die man öffnet. Relativ unschön an dieser Stelle ist ein weißer auffalender Wimpel mit der Aufschrift „Made in China“. Ja auch japanische Highend Fishing Tackle Hersteller produzieren leider in China. Der Qualität tat das bis dato aber keinen Abbruch. Das Ding kommt einfach raus geschnitten und fertig.

Die Außenmaße sind ca. 30×30 cm. Gemessen habe ich genau einmal 31cm und einmal 30,5cm. Die Höhe ist 13cm.
Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass die Tasche von Außen mit einem schmutzabweisenden Stoff überzogen ist. Finde ich auf jeden Fall megageil. Ja meine Freunde, das rockt!

Das Geecrack Semi-Hard Case im Praxistest

Ich bin ja immer noch dabei meine neue Shimano Vanquish 2500S zu testen. Da die Vanquish bisher meine hochwertigste und teuerste Rolle ist, wollte ich nicht, dass Sie einfach nur in einem dünnen Beutel mit auf Reisen geht. Soviel darf ich vorab verraten: Bei der Vanquish ist tatsächlich nur ein recht billig wirkender Beutel dabei. PFUI BAHHH!
Ich angle gerne einteilige Ruten. Das heißt für mich, dass ich meistens direkt am Auto aufbaue. Und zwar, wenn ich man Wasser angekommen bin. Meine zweite hochwertige Rolle ist eine Shimano Sustain. Die ist zwar sehr robust und hat auch schon die eine oder andere Macke ab bekommen, eben bedingt durch den falschen Transport. Für mich war also klar, dass ich da etwas machen musste. Beim Shoppen meiner Geecrack Bakkan L  hatte ich das Geecrack Semi-Hard Case L gesehen.

Auch wenn momentan nur zwei Rollen den Weg in das Case gefunden haben (die dritte Rolle ist bestellt. Es wird eine Baitcaster von Daiwa), befinden sich alle Innenwände im Einsatz. Die Sustain und die Vanquish finden beide mit Kurbel Platz im Case. Dazu platziere ich in einem extra Fach noch meinen Deeper. In einem anderen Fach ein paar Ersatzspulen für die beiden Rollen und spezielle Shimano-Fette für verschiedenen Rollenkomponenten zur Rollenpflege. Somit ist noch ein Platz frei. In der Innentasche am Deckel finden sich dagegen Ladekabel für den Deeper und die Blättchen für die Höhenverstellung der Spule. Et violá, das komplette Set ist stets dabei!

Das Geecrack Semi-Hard Case bleibt bei mir allerdings im Auto. Nach dem Angeln werden direkt an meiner Karre die Ruten abmontiert und die feinen Röllchen wieder schlafen gelegt. Gute Nacht meine Lieben und träumt süß.

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Fazit zum Geecrack Semi-Hard Case

Für mich ist das Geecrack Semi-Hard Case in der Größe L ein idealer Ort zur Aufbewahrung von sensiblem Gerät und Technik. Ich habe so, selbst wenn ich nicht alles brauche, die Möglichkeit mein sensibles Tackle mit dabei zu haben, ohne dass ich mir weiter Sorgen machen muss, ob alles gut und sicher verstaut ist. Ja Ihr wisst ja, dass ich einen Tackleknall habe. Aber verdammt noch mal, ich brauche diese Tasche wirklich öfters als zum Beispiel die Bakkan L, weil eben meine meist genutzten Rollen immer mit von der Partie sein müssen. Das Geecrack Semi-Hard Case L ist immer dabei und beschützt mein Euqipment wie eine Arme von Wattebällchen. Zu haben für 50 Euro bei Nippon Tackle. Dieses Mal finde ich die Tasche jedoch preislich absolut in Ordnung, wenn man bedenkt, welche Werte hier mitgeschleppt werden. Ihr kennt es ja vom Pimpern: Safety first und klare Kaufempfehlung!
Euer Tom!

PS: Kennt Ihr die Knotenhilfe für Verbindungsknoten von Hauptschnur und Vorfach von Daiwa? Ich hab einen ausführlichen Test über das Daiwa Sokkou Knot Tool gemacht. Wenn Ihr Bock habt, zieht es Euch doch einfach rein: Hier geht es zum Testbericht